Hubertusfeier

Die Patronatsfeiern stehen im November auf dem Programm. Neben der kirchlichen Hubertusfeier findet anschleißend ein Schützenfrühstück im Hubertusheim statt.

 

Der Schutzpatron "St. Hubertus"

Hubertus ändert sein Leben

Die Schützenbruderschaft Lürbke wählte 1948 den heiligen Hubertus zu ihrem Schutzpatron, gab 1952 der Lürbker Kapelle seinen Namen, desgleichen 1989 auch ihrem Vereinsheim. Wer war dieser Hubert?

Das Leben des heiligen Hubertus

„ Er war der älteste Sohn des Herzogs Bertrand von Toulouse und lebte in der zweiten Hälfte des 7. Jahrhunderts. Er war noch sehr jung, als er an den Hof des Herzogs von Burgund gerufen wurde, der ihn zum Pfalzgrafen machte. Später wurde er von seinem Vetter Pipin, dem mächtigen Beherrscher des Frankenreiches, zum obersten Palastbeamten ernannt. Hubert gefiel das große Leben. Sein größtes Vergnügen aber war die Jagd.
Mitten in diesem fröhlichen Leben starb seine Frau, schon im ersten Jahre nach der Hochzeit. Darunter litt Hubert so sehr, dass ihm sein bisheriges Leben keine Freude mehr machte. Er legte alle Ämter nieder, teilte sein Vermögen unter die Armen auf und begann ein Leben ernster Buße.

Bischof Lambert von Maastricht lernte ihn schätzen und weihte ihn zum Priester. Nach dem Tode
Lamberts wusste der Papst keinen Besseren, dem er das Bistum übertragen konnte als Hubert. Jetzt machte sich dieser alle Erfahrungen zunutze, die er als junger Mensch bei Hofe gemacht hatte. Er regierte mit großer Umsicht, missionierte unermüdlich und tatkräftig und erbaute über den Gebeinen des Bischofs Lambert eine Basilika. Dorthin verlegte er auch seinen Bischofssitz. So entwickelten sich die ersten Anfänge der heutigen belgischen Stadt Lüttich. Hubert konnte an seinem Lebensabend feststellen, dass sich die Menschen seines Bistums überall zum christlichen Glauben bekannten. Er starb 727 und wurde am 3. November 743 heilig gesprochen.
Eine alte Legende weiß zu berichten, dass nicht nur der Tod seiner Frau Hubert bewog, sein Leben zu ändern. Nach dieser Legende blieb ein Hirsch, den Huberts Hunde im Dickicht aufgespürt hatten, ruhig stehen, anstatt zu fliehen. Als Hubert den Hirsch erlegen wollte, sah er zwischen dem Geweih ein leuchtendes Kreuz und hörte eine Stimme rufen: „ Wenn du dich nicht ernsthaft zu Gott bekehrst, wirst du verloren gehen.“ Daraufhin soll Hubert sein Leben geändert haben.
Die erste Fahne der Lürbker Schützen stellt im Mittelfeld diese legendäre Erscheinung des Heiligen Hubertus dar.

 

Pilgerfahrt zu den Wirkungsstätten des Hl.Hubertus

Schützenbrüder fahren zu den Wirkungsstätten des Heiligen Hubertus (1993)

Vier Schützenbrüder mit ihren Frauen machten sich am Sonntag, 05.September 1993 früh morgens auf den Weg, um die Wirkungsstätten des Hl. Hubertus einmal kennen zu lernen. Sie fuhren über Köln, Aachen, Maastricht, Lüttich nach St. Hubert in der Provinz Luxemburg ( Ardennen) in Belgien.

Bei der Abfahrt ahnte jedoch keiner der Pilgerfahrtteilnehmer welch großes Ereignis sie in St. Hubert erwartete. Nach einer Fahrstrecke von exakt 320 km trafen die Lürbker gegen 10 Uhr in St. Hubert ein. Bereits an der Ortseinfahrt erkannte man die wunderbare Überraschung, welche diesen Tag unvergesslich machte. Die geschmückten Straßen, Transparente und Plakate wiesen auf das besondere Ereignis hin. Es war der Tag der 1250 Jahrfeier der Heiligsprechung des St. Hubertus.

Die Ardennenstadt liegt, von weiten Wäldern umgeben, 434 Meter über dem Meeresspiegel. Um das Jahr 700 nannte sich das Dorf Andage. Beregisius, Hausgeistlicher Pippins des Kurzen, hatte dort ein Kloster für Ordensgeistliche gestiftet. Wahrscheinlich nicht ohne Grund heisst es, daß Hubertus, der Bischof von Maestricht und Lüttich, mit an dieser Gründung beteiligt war. (Hubertus starb 727 und wurde 743 heilig gesprochen).

Im Jahre 857 schenkte der Bischof Walcand die Gebeine des hl. Hubertus den Benediktinern von St. Peter aus Lüttich für die Kirche in Andage. Bei dieser Gelegenheit fanden grosse Feierlichkeiten statt, denen viele Edelleute beiwohnten. Dieses Geschenk begründete den Ruhm und den Reichtum der kleinen Ortschaft und seiner Abtei, gab beiden eine monumentale Kirche und den Namen. - St. Hubert. Seit dem ( 857 ) ist St. Hubert ein berühmter Wallfahrtsort.
Man vergass Andage und dachte nur mehr an St. Hubert. Die Basilika des heiligen Hubertus befindet sich im Zentrum der Stadt. Die ältesten Teile der Kirche stammen aus dem 11. und 13. Jahrhundert. Ihre Inneneinrichtung ist spätgotisch, aus der Zeit zwischen 1526 und 1564. Die Fassade ist im Renaissancestil erbaut. Diese Kirche birgt kostbare Kunstschätze, hat eine Schatzkammer mit vielen Reliquien, ein schönes Chorgestühl und den Sarkophag des heiligen Hubertus. ( 1847 gefertigt)

 

Ausmaße der Basilika.

Äußere Länge = 95,00 Meter
Innere Länge = 81,50 Meter
Innere Breite = 30,50 Meter
Höhe des Gewölbes = 24,80 Meter
Höhe der Türme = 60,00 Meter






Mausoleum des hl. Hubertus

Es ist ein Geschenk Königs Leopold des I. aus dem Jahre 1847. Angefertigt von dem Künstler Wilhelm Geefs. ( der auch die Grundmauern der Kongresssäule in Brüssel schuf). Der große St. Hubertus aus Carrar - Marmor ist sehr eindrucksvoll, vielleicht zu majestätisch für einen Liegenden. Das Ehrengrabmal zählt 74 Statuen von Heiligen, Bischöfen und Engeln. Die Seitenfelder schildern die bekannte Lebensgeschichte des hl. Hubertus.

Die Schatzkammer

Die Schatzkammer enthält folgende wertvolle Stücke.
Die Stola des hl. Hubertus.
Ein Horn aus Elfenbein aus dem Jahre 828.
Hölzerne Reliquienschreine in Monstranzform.

Ein nach Karl dem Grossen benanntes Messgewand. Sein Sohn, Ludwig der Fromme, schenkte es dem Kloster anlässlich der Übertragung der Reliquien von St. Hubert. Die Krypta wurde um 1080 mit den Baumaterialien aus den römischen Befestigungen von Arlon erbaut.

 

St. Hubertus Altar

Dieser Altar wurde um 1640 erbaut. Das Gemälde zeigt den hl. Hubertus, wie er zum Bischof geweiht wird. Die Hubertusstatue über dem Gemälde wird als die beste des Gotteshauses angesehen. Im Tabernakel befinden sich Reliquien des hl. Lambertus und Floribertus. In der Mauer gegenüber vom Altar sieht man den Ring an dem die Tollwütigen zum Stirnschnitt festgebunden wurden.

Das Leben des Hl. Hubertus ( dargestellt im Chorgestühl.)

1. St. Hubertus am Hofe des Königs von Neustrien.
2. Hochzeit des Hubertus mit Floribana, der Tochter eines Grafen von Löwen.
3. Die Bekehrung im Walde.
4. Papst Sergius I. weiht den hl. Hubertus zum Bischof.
5. St. Petrus überreicht Hubertus bei seiner ersten heiligen Messe einen goldenen Schlüssel.
6. Hubertus wirft die Mörder des hl. Lambertus zur Erde nieder.
7. Der hl. Hubertus befreit einen Besessenen.
8. Ein Engel bringt Hubertus die wunderbare Stola.
9. Tod des hl. Hubertus.

Nachdem die Lürbker die bis auf den letzten Platz gefüllte Basilika betreten, hatten begann unmittelbar das Festhochamt zur 1250 Jahrfeier der Heiligsprechung des hl. Hubertus.
Zum Mittagessen begab man sich in das nahegelegene Hotel Restaurant „Luxembourg“ um sich von der hervorragenden belgischen Küche verwöhnen zu lassen. Am Nachmittag stand ein weiterer Höhepunkt des Tages auf dem Programm - ein historischer Festzug bestehend aus 25 Gruppen und Motivwagen mit dargestellten Szenen aus dem Leben und der Geschichte des hl. Hubertus.
Verkaufsstände mit Spezialitäten der Ardennen - Region lockten nach dem Festzug die Besucher noch zum verweilen an. Nach einem Rundgang durch den Ortskern und einer ausgedehnten Besichtigung der Basilika machten sich die Lürbker Pilger gegen 18 Uhr auf den Heimweg .

Wohlbehalten kamen alle nach einem schönen und erlebnisreichen Tag ins Biebertal zurück.

Die Pilgergruppe:
Wilfried und Helene Droste
Friedrich und Else Spiekermann
Friedhelm und Maria Trippe
Ulrich und Helga Ostermann

 

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